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Aktuelle Info zu den GEMA- und GVL-Verhandlungen

GVL: Höhe der Rückzahlungen noch strittig | GEMA: Abtasten beim 1. Verhandlungstag

In den vergangenen Wochen wurde wieder fleißig verhandelt. Bei der GVL in Berlin waren sich die Verhandlungspartner einig, dass ein Abschluss möglichst schnell erfolgen soll. Strittig blieben aber weiterhin die Rückzahlungen der Einbehalte. Der erste GEMA-Verhandlungstag für eine neue Vereinbarung ab 2021 war geprägt von einem freundlichen Abtasten. Aber man hat ja noch genügend Zeit, denn die Laufzeit des GEMA-Vertrags endet schließlich erst Ende des Jahres.

 

Bei den vorangegangenen Verhandlungen mit der GVL war die Verhandlungsgruppe immer sehr klein. Diesmal, am 11. März, saßen zehn Personen am Berliner Tisch. Es war zu spüren, dass alle eine schnelle Einigung wollten. Viele noch strittige Punkte wurden im Eiltempo abgearbeitet. Am Ende blieb nur noch ein Streitpunkt: die Höhe der Rückzahlungen der 10-prozentigen Einbehalte durch die Sender. Die GVL fordert, dass 43 % der Einbehalte zurück an die GVL fließen. Die Radioverbände, APR und Vaunet, wollen, dass weniger zurückbezahlt werden muss. Beide Seiten einigten sich auf eine Bedenkzeit.

 

Während in Berlin bei der GVL noch in körperlicher Anwesenheit verhandelt wurde, limitierte die zügige Ausbreitung der Coronaviren ein Treffen bei der GEMA in München. So begann der erste Verhandlungstag mittels einer Videokonferenz. Die GEMA fokussierte stark auf mögliche Entwicklungen bei den Radiosendern in Richtung Interaktivität und referierte über erweiterte Leistungsschutzrechte, die auch abgegolten werden müssten. Verhandlungsergebnisse wurden nicht erzielt. Als neuer Verhandlungstermin wurde der 30. April festgelegt.

 

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